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30. September 2026

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Gesundheitsregionen: Versorgung besser miteinander verbinden

Die hausärztliche Versorgung steht vor wachsenden Herausforderungen. Patientinnen und Patienten werden älter, Krankheitsbilder komplexer und immer mehr Behandlungen verlagern sich in den ambulanten Bereich. Damit steigt auch der Bedarf, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Leistungserbringern gut zu koordinieren.

Hausärztinnen und Hausärzte übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Sie führen Informationen zusammen, koordinieren Behandlungen und begleiten ihre Patientinnen und Patienten häufig über viele Jahre. Besonders anspruchsvoll ist die Koordination an Übergängen – beispielsweise nach einem Spitalaufenthalt oder wenn Spitex, Rehabilitation und weitere Fachpersonen in die Betreuung eingebunden sind. Genau dort können verspätete oder unvollständige Informationen zusätzlichen Aufwand und Unsicherheiten verursachen. Die regionale Auslegeordnung zeigt ebenfalls, dass insbesondere an diesen Schnittstellen Handlungsbedarf besteht.

Gesundheitsregionen setzen an diesen Übergängen an. Dabei geht es nicht um eine zusätzliche Organisationsebene oder neue Parallelstrukturen. Bestehende Leistungserbringer sollen vielmehr entlang konkreter Versorgungssituationen besser miteinander verbunden werden. Ein strukturierter Spitalaustritt, klare Zuständigkeiten sowie ein verlässlicher Informationsfluss zwischen den beteiligten Fachpersonen sind mögliche Ansatzpunkte.

Für Arztpraxen ist dabei entscheidend, dass neue Formen der Zusammenarbeit den Alltag tatsächlich erleichtern. Informationen sollten dort verfügbar sein, wo sie für die Behandlung benötigt werden, möglichst ohne zusätzliche Portale, Doppelerfassungen oder neue administrative Aufgaben. Lösungen sollen in bestehende Arbeitsabläufe passen, Doppelspurigkeiten reduzieren und die hausärztliche Koordination stärken.

eastcare beschäftigt sich deshalb aktiv mit der Weiterentwicklung regionaler Versorgungsmodelle. Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens werden aktuelle Herausforderungen und mögliche Verbesserungen entlang konkreter Versorgungspfade betrachtet. Dabei steht die Perspektive der ambulanten Grundversorgung im Zentrum: Neue Lösungen sollen einen erkennbaren Nutzen für Patientinnen und Patienten schaffen und gleichzeitig für die Praxen praktikabel sein.

Unser Ansatz: dort beginnen, wo sich die Zusammenarbeit im Alltag konkret verbessern lässt und aus funktionierenden Lösungen Schritt für Schritt lernen.